Werkzeuge

Gelegentlich werde ich gefragt, welche Werkzeuge ich benutze, um meiner Berufung nachzugehen. Da ich gutes Werkzeug zu schätzen weiß, inspiriert es vielleicht auch dich, deine genauer zu betrachten. Zuletzt aktualisiert: 2021.10.10 So.

Hardware

Im Büro / daheim

Unterwegs

  • Als Notizbuch nutze ich ein LEUCHTTURM1917 mit einem Stift von Parker. Das Notizbuch hat die von Moleskine abgelöst, ganz trivial wegen der Stiftschlaufe; qualitativ geben die sich nichts. Der Stift am Notizbuch hat meinen Parker Vector ersetzt, der irgendwo in Düsseldorf trotz Suchaktion verloren ging. (Und manchmal muss es doch ein Fisher SpacePen sein.) Ich glaube, von allen physischen Dingen hier auf der gesamten Webseite ist (mir) nichts so wichtig wie das Notizbuch.
  • Das Smartphone meiner Wahl ist ein Apple iPhone 12 Pro Max, dass ich in allererster Linie wegen seiner Kamera habe – die dann gar nicht so viel besser ist, und es das reguläre „Pro“ auch getan hätte, denn so ist mir das Handy oft schlichtweg zu groß. Ersetzen werde ich es dennoch erst, wenn es auseinander fällt.
  • Auf die Ohren gibt es mit den Apple Airpods: Die ganzen Podcasts und Hörbücher wollen schließlich irgendwie gehört werden. Die Dinger funktionieren unglaublich gut und praktisch.
  • Für so viele andere Dinge und bereits zum ernsten Arbeiten (nicht nur einfach „mobil“) nutze ich das Apple iPad Air mit einem Apple Pencil. Es hat mein iPad Pro ersetzt, das mir einfach zu groß war, und das kleinere Pro mir den Aufpreis zum Air nicht wert gewesen ist. Auch das funktioniert so gut, dass ich es erst ersetzen werde, wenn es seinen Dienst nicht mehr tut.
  • Da ich in einer Großstadt wohne und mich etwas meinen Klienten anpasse, transportiere ich die Gegenstände meist in meiner Louis Vuitton Messenger Bag.

Web-Dienste

  • feedly hilft mir bei meinem ausufernden Informationskonsum – und lerne „Leo“ immer mehr zu schätzen.
  • Mit IFTTT automatisiere ich den Transport von Informationen und Wissen – aus Diensten zu Diensten oder in Dateien.
  • Roam Research ist mein „Zettelkasten deluxe“: Mein ausgelagertes Erkenntnis-Gedächtnis, dass ich immer wieder mal durchlese, regelmäßig durcharbeite, und auch als eine Art Tagebuch nutze.

Software

Nicht nur, dass ich Geräte von Apple wegen ihrer Verarbeitung und Ästhetik zu schätzen weiß – die verfügbare Software ist in ihrer Qualität und durch das (auch zu Recht kritisierte) Öko-System, in dem alle Apps geräteübergreifend synchronisieren, ein kaum zu beziffernder Produktivitätsgewinn für mich. Auflistung alphabetisch.

macOS

  • Meine ÜBERSCHRIFTEN setze ich in Affinity Designer.
  • aText verwaltet meine Tastaturkürzel, von denen sich inzwischen einige angesammelt haben: kleine Versatzstücke bis hin zu ganzen (automatisiert angepassten) E-Mails.
  • Mit Atom erledige ich sämtliche programmatischen Aufgaben.
  • Automator ist wesentlicher Bestandteil, um automatisiert Aufgaben von meinem iMac erledigen zu lassen. Alleine das wäre mal einen eigenen Artikel wert: Automatisierung hilft mir sehr, mich auf wesentliche Arbeitsschritte zu konzentrieren, statt unnötig Zeit mit busy work zu verbringen.
  • Awareness erinnert mich daran, regelmäßig Pausen zu machen.
  • Bartender nutze ich aus rein ästhetischen Gründen. Ständig sichtbar in meiner Menüleiste habe ich nur die Uhrzeit und WordCounter.
  • Auch BetterTouchTool gehört zu den Automatisierungswerkzeugen. Vornehmlich nutze ich es für das Konzept des Hyper Keys.
  • Ich habe viel zu viele Bücher, und die sind auch nicht weniger in Bücher. Was ich mag: extensive Notizen, die über alle Geräte hinweg synchronisieren, und irgendwie immer etwas zwischendurch zum Lesen zu haben. Bücher läuft bei mir immer im Vollbildmodus.
  • Wenn ich ein E-Book mal aufbereiten muss, hilft mir calibre. Wie kann Software nur so hässlich und gleichzeitig praktisch sein.
  • Auch wenn ich Musik liebe, läuft oft genug Coffitivity: das virtuelle Kaffeehausambiente für zu Hause. Macht mich tatsächlich fokussiert.
  • Zum Pflegen meines Tagebuchs nutze ich Day One. Was ich bei Twitter nicht schaffe, funktioniert hier wunderbar: kurze Gedanken zum Reflektieren notieren.
  • Manchmal bin ich zu faul, Texte selbst zu übersetzen, und da hilft mir DeepL.
  • Wenn ich schon mal etwas bestelle, dann möchte ich darüber informiert werden, wo die Pakete sind: Deliveries.
  • Für meine Recherchen im Internet ist DEVONagent unabdingbar.
  • DEVONsphere ist eine Art kontextualisiertes Spotlight: auf ein Dokument im Finder oder Mails in meinem Mail-Programm angewandt, zeigt es sehr zuverlässig verwandte, zusammenhängende und ähnliche Dokumente und eben Mails an.
  • Das eine oder andere Projekt von mir ist für den Austausch drum herum bei Discord vertreten.
  • Aufgaben und mein Kalender finden zusammen durch Fantastical. Warum kann das der eigene Kalender von Apple nicht?
  • Mit Erinnerungen verwalte ich meine Aufgaben.
  • Zum Arbeiten mit Aufgaben nutze ich oft GoodTask für die Kanban-ähnlichen Boards.
  • Goldie App nutze ich, weil ich dann doch erstaunlich oft „Dinge“ auf meinem Bildschirm im Goldenen Schnitt komponiere.
  • Mehr Automatisierung: Hazel kümmert sich um meine Automatisierung rund um Dateien.
  • Ich liebe (nicht nur) die Ästhetik vom iA Writer beim Schreiben.
  • iTerm2 ist das Terminal meiner Wahl.
  • Ich weiß nicht, wie oft Kaleidoscope mir Unterschiede nicht nur in Dokumenten, sondern auch in Fotos gezeigt hat. Eines dieser Werkzeuge, die man wirklich selten braucht, aber dann umso mehr zu schätzen weiß.
  • Aus gutem Grund traue ich Software-Anbietern nicht, und Little Snitch petzt herrlich schön, wohin Programme Verbindungen aufbauen – wenn ich es denn zulassen möchte.
  • Mit MarsEdit verwalte ich meine Blog-Inhalte.
  • Musik, weil ich Spotify alleine schon der Optik wegen nicht ertragen kann. Läuft immer im Vollbild.
  • In Notizen halte ich Anleitungen und Daten fest.
  • Als Teil meiner Automatisierung hilft mir PDF OCR X Enterprise Edition, PDFs durchsuchbar zu machen.
  • Pixelmator Pro mausert sich langsam zum Fotobearbeitungswerkzeug meiner Wahl. Wenn es noch perspektivische Vierpunkt-Korrektur hätte, wäre es „perfekt“.
  • Zum Surfen nutze ich Safari: nicht nur, weil der Browser schnell ist, sondern auch, weil sämtliche jemals von mir besuchten Websites mit Spotlight durchsuchbar sind.
  • Signal nutze ich für vertrauliche Kommunikation.
  • Die Mächtigkeit und Nützlichkeit von Spotlight in meiner Arbeit kann ich kaum in Worte fassen, weil ein CMD-Leertaste zu einem Synonym für ausgelagerten Wissenszugriff bei mir geworden ist. Nahezu alle Inhalte, die auf meinen Geräten sind, oder zu denen meine Geräte Zugang haben, kann ich so finden. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich Spotlight für eine der größten Erfindungen der Informationstechnik halte.
  • Sync Folders Pro hält mir immer synchronisiert die wichtigsten Dokumente auf einem verschlüsselten USB- und Netzwerklaufwerk vor.
  • Text schreibe ich fast immer in Markdown, und TableFlip ist da unerlässlich für Tabellen.
  • Tampermonkey ist eine sehr nützliche Erweiterung für Safari, zum Beispiel, um Facebook zu entschlacken oder auf diversen Websites direkt „auf einer Seite lesen“ anzuzeigen.
  • The Unarchiver kann Dinge entpacken, die macOS nicht entpacken kann.
  • Für die Arbeit mit einigen Klienten ist der Tor Browser unerlässlich.
  • Transmit nutze ich, um ganz oldschool Dateien von meinen Geräten auf meine Server zu kopieren.
  • Nach Vernachlässigung meiner kreativen Texte habe ich wieder angefangen, Ulysses zu nutzen – und schreibe mittlerweile auch viele andere Texte wieder damit.
  • Der Werbeblocker meiner Wahl ist Wipr.
  • WordCounter als reine Metrik der Eitelkeit und nur etwas als Antrieb: Das Programm zeigt mir an, wie viele Wörter ich insgesamt an einem Tag (bisher) geschrieben habe.

iOS

  • 1.1.1.1 ist mein „Standard-VPN“ und tut seinen Dienst, transparent.
  • Mit Authy pflege ich meine 2FA-Accounts.
  • Wie ein Hacker und an gute alte Zeiten erinnert fühle ich mich mit Blink. Da ich ein paar eigene Server betreibe, komme ich nicht darum umher.
  • Bücher lese ich auch auf dem iPhone. Natürlich auch auf Toilette.
  • Auch unterwegs verzichte ich nicht auf mein Tagebuch mit Day One.
  • Deliveries zeigt mir auch unterwegs an, dass der DHL-Fahrer wieder nur die Karte eingeworfen hat, statt bei den Nachbarn zu klingeln.
  • Auch unterwegs schaue ich gerne in den Austausch um das eine oder andere Projekt bei Discord.
  • Erinnerungen nutze ich ebenfalls auf meinen mobilen Geräten.
  • Mehr zur Übersicht, aber auch hier: Fantastical für die kombinierte Übersicht von Aufgaben und Ereignissen.
  • Auf dem iPhone nutze ich den iA Writer irgendwie nur als Notizblock — der immerhin sofort mit allen anderen Geräten synchronisiert.
  • Als Mann habe ich bei Instagram zwar an sich nichts verloren, mag es allerdings trotzdem. Und woher sollen andere Menschen sonst wissen, was ich so treibe. Wenn ich es denn zeigen kann und darf.
  • JotNot Pro ist der erste Schritt in ein papierloses Büro. Und in meine Automatisierung, was das angeht.
  • Was Kurzbefehle so alles kann und macht, ist ein ganzes Buch wert. Fasse ich unter „Automatisierung“.
  • Wenn ich Musik höre, dann mit Musik. Nicht nur der ständige Zugriff auf den gefühlt gesamten Musikkatalog der Welt, sondern auch der Zugriff auf von mir gesammelte Perlen, wo auch immer ich bin, ist schön.
  • Notizen erfüllt denselben Zweck wie am iMac.
  • Procreate Pocket, wenn ich doodle.
  • PS Express nutze ich nur für eine einzige Funktion: für die perspektivische Korrektur von Fotos.
  • Safari aus denselben Gründen wie am iMac, und wie auch am iMac ist alles auf dem iPhone mit Spotlight durchsuchbar.
  • Für die Arbeit mit einigen Klienten benötige ich eine sichere Kommunikation, und dafür nutze ich Signal.
  • Für den mobilen Datenaustausch zu meinen Servern nutze ich ebenfalls Transmit.
  • Unerwartet nutze ich Ulysses auch unterwegs zum groben Überarbeiten meiner Texte.
  • Wipr blockt auch auf dem iPhone Werbung.

iPadOS

Zusätzlich oder abweichend zu den Apps auf meinem iPhone nutze ich noch die folgenden Apps auf meinem iPad:

  • Mit Affinity Designer kann ich exakt dasselbe erledigen wie auch auf meinem Gerät am Arbeitsplatz – ohne Abstriche.
  • Pixelmator Photo nutze ich für die Farbwertkorrektur von Fotos; hauptsächlich, damit alle von mir gemachten und veröffentlichten Fotos denselben Look haben.
  • Ich übe mich im Malen, und wenn ich das tue, dann mit Procreate.